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Webdesign

Website erstellen lassen in Graz: Ablauf, Kosten und Vorbereitung

Von NEO Digital Admin·8. August 2026·14 Min Lesezeit

Eine neue Website ist für die meisten Unternehmen keine Routine — man macht das alle sechs bis zehn Jahre einmal. Entsprechend unangenehm ist die Ausgangslage: Sie sollen etwas beauftragen, für das es keinen Katalogpreis gibt, und wissen nicht, welche Fragen Sie stellen müssten. Dieser Ratgeber nimmt Ihnen die Unsicherheit — Ablauf, Kosten, Zeitrahmen und Vorbereitung, so wie es in der Praxis wirklich läuft. Geschrieben aus der Arbeit mit Betrieben in Graz und der Steiermark, die keine eigene Marketingabteilung haben.

Woran Sie merken, dass eine neue Website fällig ist

Die wenigsten Betriebe wachen eines Morgens auf und beschließen einen Relaunch. Meistens sammeln sich Kleinigkeiten, bis irgendwann ein Auslöser dazukommt — ein verlorener Auftrag, eine peinliche Situation beim Kundentermin, ein Anruf der Kammer wegen der Barrierefreiheit. Diese Anzeichen sehe ich am häufigsten:

  • Am Handy stimmt etwas nicht. Texte sind winzig, Buttons zu klein, das Menü klappt seltsam auf. Bei den meisten Websites kommt heute rund die Hälfte der Besucher vom Handy — schauen Sie in Ihrer eigenen Statistik nach, wie es bei Ihnen aussieht.
  • Niemand traut sich mehr an die Inhalte. Öffnungszeiten stimmen nicht, das Team-Foto ist von 2019, eine eingestellte Leistung steht noch drin.
  • Jede Änderung kostet extra. Wenn ein neuer Absatz eine Agenturanfrage braucht, wird die Seite nicht gepflegt. Das ist keine Faulheit, sondern eine falsch gebaute Website.
  • Die Seite lädt spürbar langsam. Drei Sekunden fühlen sich am Handy wie zehn an — die meisten warten nicht.
  • Der Auftritt passt nicht mehr zum Betrieb. Sie haben sich weiterentwickelt, die Website nicht.
  • Es kommen keine Anfragen. Besucher schon, Anfragen keine. Meist fehlt nicht Design, sondern ein klarer nächster Schritt.

Was Sie klären sollten, bevor Sie überhaupt anfragen

Sie brauchen kein fertiges Konzept, um eine Agentur anzusprechen — das wäre eine unnötige Hürde. Aber vier Fragen sollten Sie für sich beantwortet haben, weil sonst jedes Angebot ins Blaue geht. Wer sie beantworten kann, bekommt bessere Angebote und zahlt am Ende weniger, weil weniger nachgebessert wird.

  • Was soll die Website konkret bewirken? „Modern aussehen“ ist kein Ziel. „Anfragen für Sanierungsprojekte bekommen“, „offene Stellen besetzen“ oder „Anrufe wegen Öffnungszeiten reduzieren“ sind Ziele — und führen zu völlig unterschiedlichen Seiten.
  • Wer soll darauf landen? Ein Privatkunde, der einen Handwerker sucht, liest anders als ein Einkäufer, der drei Anbieter vergleicht. Beide gleichzeitig zu bedienen geht, muss aber bewusst geplant werden.
  • Was ist Ihnen an Ihrer jetzigen Seite wichtig? Es gibt fast immer etwas, das funktioniert — eine Seite mit vielen Zugriffen, ein Formular, eine Referenzliste. Das soll nicht versehentlich verschwinden.
  • Wer entscheidet? Der häufigste Grund für verzögerte Projekte ist nicht Technik, sondern eine unklare Freigabe. Eine Person mit Entscheidungsbefugnis spart Wochen.

Was eine Agentur von Ihnen braucht

Wenn ein Projekt hakt, liegt es selten am Dienstleister und selten am Kunden — meistens daran, dass niemand vorher gesagt hat, wer was liefert. Diese Punkte gehören ins Angebot, damit es keine Diskussion gibt:

  • Texte. Der mit Abstand häufigste Grund, warum Websites monatelang liegen bleiben. Klären Sie vorab, ob Sie selbst schreiben, ob jemand Ihre Stichworte ausformuliert oder ob die Texte komplett zugekauft werden. Alle drei Wege sind in Ordnung — nur „das machen wir dann irgendwie“ nicht.
  • Bilder. Eigene Fotos wirken fast immer besser als gekaufte Stockbilder. Wenn keine brauchbaren da sind, planen Sie ein halbes Fotoshooting ein — das ist gut investiert und wird oft vergessen.
  • Logo und Vorlagen. Am besten das Logo als Vektordatei (Endung .svg, .ai oder .eps). Ein Logo aus einem Word-Dokument lässt sich nicht sauber verwenden.
  • Zugänge. Wer verwaltet Ihre Domain, wo läuft das Hosting, wer hat den Zugang zum bisherigen Redaktionssystem? Das rechtzeitig herauszufinden erspart am Umschalttag Nervenkitzel.
  • Rechtstexte. Impressum und Datenschutzerklärung müssen zu Ihrem Betrieb passen. Vorlagen sind ein Startpunkt, keine Rechtsberatung.
  • Eine Ansprechperson. Jemand, der Fragen innerhalb weniger Tage beantworten kann. Nicht mehr — aber auch nicht weniger.

Wie ein Webprojekt tatsächlich abläuft

Der Ablauf ist bei seriösen Anbietern erstaunlich ähnlich. Was sich unterscheidet, ist die Ehrlichkeit, mit der über die unangenehmen Stellen gesprochen wird. So sieht es bei mir aus:

  • 1. Erstgespräch (kostenlos). Eine halbe bis eine Stunde. Ich frage mehr, als ich erzähle. Am Ende wissen wir beide, ob das Vorhaben zu mir passt.
  • 2. Angebot mit klarem Umfang. Nicht „Website: X Euro“, sondern welche Seiten, welche Funktionen, wer liefert Texte und Bilder, was ausdrücklich nicht enthalten ist. Diese letzte Zeile ist die wichtigste im ganzen Angebot.
  • 3. Struktur vor Design. Zuerst wird geklärt, welche Seiten es gibt, in welcher Reihenfolge Inhalte kommen und welche Botschaft zuerst gelesen wird. Erst danach geht es um Farben und Schriften. Wer umgekehrt anfängt, gestaltet an der Aussage vorbei.
  • 4. Design am echten Inhalt. Ein Entwurf mit Blindtext sieht immer gut aus. Ein Entwurf mit Ihren echten, oft zu langen Überschriften sagt Ihnen, ob es funktioniert.
  • 5. Umsetzung auf einer Testadresse. Sie sehen den Zwischenstand laufend unter einer nicht öffentlichen Adresse, statt am Ende vor einem fertigen Ergebnis zu stehen.
  • 6. Inhalte einpflegen. Der Abschnitt, der am häufigsten unterschätzt wird. Rechnen Sie mit mehr Zeit, als Sie denken.
  • 7. Prüfen. Handy und Tablet, Bedienung nur mit der Tastatur, Ladezeit, alle Formulare wirklich abschicken, Rechtstexte, Rechtschreibung.
  • 8. Go-live an einem vereinbarten Termin. Vormittags unter der Woche, nie am Freitagnachmittag. Die alten Adressen werden auf die neuen umgeleitet.
  • 9. Einschulung und Nachlauf. Eine Stunde gemeinsam im Backend; für Details gibt es zusätzlich die ausführliche Anwenderdokumentation von Contao online. In den ersten Wochen tauchen erfahrungsgemäß noch Kleinigkeiten auf.

Website oder Homepage — ist das ein Unterschied?

Genau genommen ja: Die Homepage ist die Startseite, die Website ist der ganze Auftritt mit allen Unterseiten. Im Alltag verwenden fast alle „Homepage“ für beides, und das ist völlig in Ordnung.

Ich schreibe das nur, weil manche Anbieter aus dieser Unterscheidung eine Kompetenzfrage machen. Das ist Unsinn. Wenn Sie „Homepage erstellen lassen“ sagen, versteht jeder, was Sie meinen. Wichtiger als das Wort ist, dass Ihr Gegenüber nachfragt, was der Auftritt leisten soll.

Warum ein Redaktionssystem den Unterschied macht

Ein Redaktionssystem (englisch: Content-Management-System, kurz CMS) ist der Verwaltungsbereich Ihrer Website. Sie melden sich mit Benutzername und Passwort an und ändern Texte und Bilder in Eingabefeldern — ohne eine Zeile Code zu sehen.

Der Unterschied ist nicht technisch, sondern wirtschaftlich. Eine Website ohne Redaktionssystem veraltet, weil jede Kleinigkeit Geld und Wartezeit kostet. Eine Website mit gutem Redaktionssystem bleibt aktuell, weil eine Änderung fünf Minuten dauert und niemanden etwas kostet.

Entscheidend ist dabei nicht, welches System draufsteht, sondern wie es für Sie eingerichtet wurde. Ein Backend, in dem man Farbcodes oder Kürzel in Freitextfelder tippen muss, wird nicht benutzt. Ein Backend mit verständlichen Beschriftungen und Auswahllisten schon. Fragen Sie im Erstgespräch, ob Sie sich das Backend eines fertigen Projekts kurz ansehen dürfen — das ist aussagekräftiger als jede Beschreibung.

Ich arbeite mit Contao, einem quelloffenen System aus dem deutschsprachigen Raum. Es ist bei Benutzerrechten und Datenschutz von Haus aus streng und kommt mit wenigen Zusatzmodulen aus, was die Wartung ruhig hält. Andere Systeme haben andere Stärken — wenn Ihr Vorhaben besser woanders aufgehoben ist, sage ich das.

Was eine Website kostet — und warum niemand eine Zahl nennt

Auf die Frage nach dem Preis bekommen Sie selten eine gerade Antwort, und das hat einen sachlichen Grund: „Website“ ist keine Produktbezeichnung. Eine fünfseitige Unternehmensseite und ein Portal mit Kundenanmeldung und Schnittstelle zur Warenwirtschaft tragen denselben Namen und liegen um den Faktor zwanzig auseinander.

Was den Preis tatsächlich bestimmt, ist überschaubar:

  • Umfang. Nicht die Zahl der Seiten, sondern die Zahl der unterschiedlich aufgebauten Seiten. Zwanzig Leistungsseiten nach demselben Muster sind günstiger als fünf, die alle anders aussehen.
  • Individuelles Design oder Vorlage. Eine gekaufte Vorlage anzupassen ist deutlich günstiger — und sieht aus wie eine gekaufte Vorlage. Beides ist legitim, es ist eine bewusste Entscheidung.
  • Funktionen. Formulare, Kalender, Downloadbereiche, Stellenanzeigen, Buchungsstrecken. Jede Funktion ist ein eigenes kleines Projekt.
  • Schnittstellen. Sobald Ihre Website mit einem anderen System sprechen soll — Warenwirtschaft, Buchungssystem, Newsletter, Kassa —, ist das der größte Kostentreiber überhaupt, weil das andere System selten so mitspielt, wie man hofft.
  • Texte und Fotos. Wenn Sie beides liefern, kostet es Ihre Zeit. Wenn nicht, sind es echte Positionen im Angebot.
  • Mehrsprachigkeit. Nicht doppelter Preis, aber mehr als nur Übersetzungskosten: Struktur, Pflege und Suchmaschinen-Einstellungen kommen dazu.
  • Datenübernahme. Bestehende Beiträge, Produkte oder Bilder mitzunehmen ist Handarbeit, wenn das Altsystem nicht sauber exportiert.
  • Barrierefreiheit. Von Anfang an mitgeplant kostet sie wenig. Nachträglich eingebaut kostet sie viel.
  • Laufender Betrieb. Hosting, Domain, Updates, Sicherungen und Betreuung sind wiederkehrende Kosten und gehören sichtbar ins Angebot, nicht ins Kleingedruckte.

Wie Sie zwei Angebote wirklich vergleichen

Wenn zwei Angebote weit auseinanderliegen, ist selten eines davon Wucher. Meistens steht darin schlicht nicht dasselbe. Diese fünf Fragen decken den Unterschied auf:

  • Ist ein Redaktionssystem enthalten, und dürfen Sie damit wirklich alles ändern — oder nur bestimmte Textfelder?
  • Wem gehören am Ende Domain, Daten und Zugänge? Sie sollten überall als Inhaber eingetragen sein.
  • Was kostet der laufende Betrieb pro Jahr, und was ist darin enthalten? Ein günstiger Aufbau mit teurer Bindung ist selten ein gutes Geschäft.
  • Sind Umleitungen der alten Adressen enthalten? Fehlen sie, verlieren Sie beim Umstieg Ihre Sichtbarkeit bei Google — der häufigste vermeidbare Schaden bei einem Relaunch.
  • Wie viele Korrekturrunden sind eingerechnet, und was kostet eine weitere? Ohne diese Zahl ist jedes Festpreisangebot unvollständig.

Wie lange ein Projekt dauert

Für eine mittlere Unternehmenswebsite sind vier bis zehn Wochen von der Zusage bis zum Go-live realistisch. Wer Ihnen ohne Rückfragen „zwei Wochen“ zusagt, hat entweder eine Vorlage im Sinn oder noch nicht zugehört.

Der Punkt, der fast immer unterschätzt wird: Der Zeitplan hängt weniger am Dienstleister als an Ihnen. Design und Umsetzung sind planbar. Texte, Bilder und Freigaben sind es nicht — und genau dort entstehen die Wochen.

Zwei Dinge verkürzen die Dauer verlässlich: die Texte früh fertig haben (auch als grober Entwurf) und eine einzige Person, die Rückmeldungen bündelt. Fünf Personen, die einzeln kommentieren, kosten mehr Zeit als jede technische Herausforderung.

Was nach dem Go-live passiert

Der Launch ist der Anfang, nicht das Ende. Was danach ansteht, sollte vorher besprochen sein — sonst ist es der Punkt, an dem eine Website beginnt, still zu veralten.

  • Updates. Redaktionssystem und Erweiterungen bekommen regelmäßig Sicherheitsaktualisierungen. Wer sie nicht einspielt, betreibt irgendwann eine offene Tür.
  • Sicherungen. Täglich, an einem zweiten Ort — und mindestens einmal im Jahr wirklich zurückgespielt. Eine Sicherung, die nie getestet wurde, ist eine Vermutung.
  • Beobachten statt raten. In der Google Search Console sehen Sie kostenlos, mit welchen Suchbegriffen Menschen auf Ihrer Seite landen. Nach drei Monaten wissen Sie mehr über Ihre Kunden als aus jedem Workshop.
  • Inhalte nachlegen. Neue Inhalte geben Suchmaschinen zusätzliche Anlässe, Ihre Seite zu zeigen — und Ihren Kunden einen Grund wiederzukommen. Ein guter Beitrag im Quartal reicht, er muss nur echten Nutzen haben.
  • Kleinigkeiten korrigieren. Nach ein paar Wochen echter Nutzung fallen Formulierungen auf, die niemand vorher gesehen hat. Planen Sie ein kleines Kontingent dafür ein.

Wann sich individuelle Entwicklung lohnt

Nicht jedes Unternehmen braucht Individualentwicklung, und niemand sollte sie verkauft bekommen, weil sie beeindruckender klingt. Sie lohnt sich, wenn eine dieser Bedingungen zutrifft:

  • Ein Arbeitsablauf soll auf der Website abgebildet werden, den es fertig nicht gibt — ein Rechner, eine Terminlogik, eine mehrstufige Anfrage.
  • Die Website soll mit einem System sprechen, das Sie schon nutzen, statt Daten doppelt zu pflegen.
  • Eine Standardlösung wäre nur mit vielen Zusatzmodulen möglich — jedes davon ein eigenes Update- und Sicherheitsrisiko.
  • Die Anforderung ist ein echter Wettbewerbsvorteil, den Sie nicht mit einem Modul kaufen können, das alle haben.

Trifft nichts davon zu, ist ein sauber eingerichtetes Standardsystem die wirtschaftlichere Wahl — und das sage ich auch dann, wenn das Gegenteil für mich das größere Projekt wäre.

Checkliste für Ihr Erstgespräch

Wenn Sie nur einen Abschnitt mitnehmen, dann diesen. Bringen Sie diese Punkte mit — egal, mit wem Sie sprechen:

  • Was soll die Website bewirken? Ein Satz genügt.
  • Wer soll darauf landen? Zwei bis drei Kundentypen.
  • Zwei bis drei Websites, die Ihnen gefallen — und der Grund dafür.
  • Eine Website, die Ihnen nicht gefällt. Das ist oft aufschlussreicher.
  • Was funktioniert an Ihrer jetzigen Seite und muss bleiben?
  • Welche Inhalte haben Sie schon: Texte, Fotos, Logo als Vektordatei?
  • Wer schreibt die Texte?
  • Wer verwaltet Domain und Hosting?
  • Wer entscheidet und gibt frei?
  • Bis wann soll die Seite online sein — und warum genau dann?
  • Welcher Rahmen ist realistisch? Auch eine grobe Größenordnung hilft mehr als gar keine.
  • Wer pflegt die Website später?

Wenn Sie so weit sind

Sie müssen für ein Erstgespräch nichts davon perfekt beantwortet haben. Je mehr Punkte geklärt sind, desto konkreter wird allerdings das Angebot, das Sie bekommen — und desto weniger Überraschungen gibt es unterwegs.

Wie ich Webprojekte in Graz und der Steiermark umsetze, steht auf der Seite Webdesign aus Graz. Wenn Sie lieber gleich konkret werden: Schreiben Sie mir zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung — auch dann, wenn ich nicht der Richtige dafür bin. Das Erstgespräch kostet nichts.

Häufige Fragen

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Es gibt dafür keinen Katalogpreis, weil „Website“ keine Produktbezeichnung ist. Den Preis bestimmen vor allem: die Zahl der unterschiedlich aufgebauten Seitentypen, individuelles Design gegenüber angepasster Vorlage, benötigte Funktionen, Schnittstellen zu anderen Systemen, wer Texte und Fotos liefert, Mehrsprachigkeit und die laufende Betreuung. Verlangen Sie ein Angebot, in dem diese Punkte einzeln stehen — dann lassen sich zwei Angebote überhaupt erst vergleichen.

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Für eine mittlere Unternehmenswebsite sind vier bis zehn Wochen von der Zusage bis zum Go-live realistisch. Der Zeitplan hängt dabei weniger am Dienstleister als an den Inhalten: Texte, Fotos und Freigaben sind erfahrungsgemäß der größte Zeitfaktor. Wer die Texte früh fertig hat und eine einzige Person für Rückmeldungen benennt, verkürzt die Dauer spürbar.

Was muss ich vorbereiten, bevor ich eine Agentur anfrage?

Ein Satz dazu, was die Website bewirken soll, zwei bis drei Kundentypen, zwei bis drei Beispielseiten, die Ihnen gefallen, Ihr Logo als Vektordatei, vorhandene Texte und Fotos, die Zugänge zu Domain und Hosting, eine Person mit Entscheidungsbefugnis und eine grobe Vorstellung von Zeitrahmen und Budget. Nichts davon muss perfekt sein — je mehr geklärt ist, desto konkreter wird das Angebot.

Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Website?

Streng genommen ist die Homepage nur die Startseite, während die Website den gesamten Auftritt mit allen Unterseiten meint. Im Alltag wird „Homepage“ für beides verwendet, und das ist völlig in Ordnung. Wichtiger als das richtige Wort ist, dass Ihr Gegenüber nachfragt, was der Auftritt für Ihr Unternehmen leisten soll.

Kann ich die Website später selbst ändern?

Ja, wenn ein Redaktionssystem enthalten ist. Sie melden sich an und ändern Texte und Bilder in Eingabefeldern, ohne Programmierkenntnisse. Entscheidend ist dabei nicht, welches System draufsteht, sondern wie verständlich es für Sie eingerichtet wurde. Lassen Sie sich im Erstgespräch das Backend eines fertigen Projekts zeigen — das sagt mehr als jede Beschreibung.

Verliere ich bei einem Relaunch meine Google-Platzierungen?

Nur, wenn die Umleitungen fehlen. Jede alte Adresse muss dauerhaft auf die passende neue Seite umgeleitet werden, damit Suchmaschinen und bestehende Verlinkungen nicht ins Leere laufen. Prüfen Sie, ob dieser Punkt ausdrücklich im Angebot steht — fehlende Umleitungen sind der häufigste vermeidbare Schaden bei einem Website-Umstieg.

Was kostet eine Website laufend im Betrieb?

Wiederkehrend fallen an: Domain, Hosting, Sicherheitsupdates für das Redaktionssystem, Sicherungen und optional die laufende Betreuung. Diese Positionen gehören sichtbar ins Angebot und nicht ins Kleingedruckte. Achten Sie außerdem darauf, dass Domain und Zugänge auf Ihren Namen laufen — ein günstiger Aufbau mit fester Bindung ist selten das günstigere Geschäft.

Brauche ich eine barrierefreie Website?

Für einen wachsenden Teil der Unternehmen ist Barrierefreiheit inzwischen auch eine rechtliche Frage, für alle anderen eine praktische: Gute Kontraste, Bedienbarkeit ohne Maus und klare Struktur helfen jedem Besucher, nicht nur Menschen mit Behinderung. Von Anfang an mitgeplant kostet das wenig. Nachträglich in eine fertige Seite eingebaut wird es deutlich teurer — planen Sie es also gleich ein.

Wie ich helfe

Klingt das nach Ihrem Thema?

Erzählen Sie mir kurz von Ihrem Vorhaben — ich melde mich persönlich mit einer ehrlichen Einschätzung.